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Die richtige Ausrüstung zum Schneeschuhwandern

Glitzernder Pulverschnee unter strahlend blauem Himmel, welcher sich wie ein weicher Teppich über die
Landschaft legt. Im Hintergrund eine imposantes Berg-panorama – ein einzigartiges Wintermärchen. So sind auch die Angebote der verschiedensten Wintersportaktivitäten in den vielen, reizvollen Ferienorten

Wanderer mit Ausrüstung

Mit der richtigen Ausrüstung wandert es sich am besten.

durch ein breites Spektrum an Möglichkeiten geprägt. Einen steigenden Beliebtheitsgrad verzeichnet hierbei das immer aktueller werdende Schneeschuhwandern. So ist eine Wandertour auf Schneeschuhen ein ganz besonderes Erlebnis. Besonders für sportbegeisterte Menschen, Wanderfreunde und Familien bieten Schneeschuhwandertouren eine effektive Alternative gegenüber schnellen Abfahrtsläufen und
stark frequentierten Skihängen.

Wichtig – richtige Planung, Beratung und Ausrüstung

Für eine gelungene Schneewanderung ist eine richtige Planung und sachgemäße Ausstattung von fundamentaler Bedeutung. So sollte unbedingt Klarheit darüber herrschen, welcher Schwierigkeitsgrad für die entsprechenden Touren angedacht ist. Je nach persönlichem Fitnesslevel liegen die Unterschiede der Wanderungen zwischen flachen bis leicht hügeligen Gelände und anspruchsvollen, hochalpinen Bergtouren. Die Bedingungen sind daher sehr unterschiedlich und eine bedarfsgerechte Ausrüstungen sehr wichtig.

Wichtig – richtige Wahl der passenden Schneeschuhe

Das Angebot an passenden Schneeschuhmodellen im Handel ist sehr groß. Für Einsteiger ist es daher ratsam, eine kompetente Fachberatung beim Kauf in Anspruch zu nehmen. Klarheit muss vorher über die gewünschte Form des Einsatzes herrschen, wie zum Beispiel Fitnesstraining – laufen, Winterwandern, anspruchsvolle Bergtouren oder extrem-alpines Bergsteigen. So sollte ein passender Schneeschuh nicht zu schwer sein. Das Körpergewicht mit Gepäck ist für die Wahl der Schneeschuhgröße ausschlaggebend. Etwaiger Richtwert – 70kg Körpergewicht/1,7kg pro Paar. Bindungen sind sehr vielfältig, aber meist im jeweiligen Modell integriert.

Unterschiede der verschiedenen Modelle

Hier wird zwischen 3 Grundarten unterschieden. Die“Originals“ sind mit Holzrahmen gearbeitet und besitzen eine Leder-Bespannung. Dagegen haben die „Classics“ einen Alurahmen und eine Kunststoff-Bespannung. Die „Moderns“ zeichnen sich durch flexible Plastik- und Riemenbindung aus. Classics sind universell und eignen sich besonders für Wanderungen in einem flachen bis leicht hügeligen Gebiet. Durch breite Auflageflächen besonders günstig für Laufen im Tief- oder Pulverschnee. Moderns sind auf Grund des besseren Einkantens und Seitenhaltes für hochalpinen Einsatz an steilen und vereisten Hängen durch integrierte Steigeisen geeignet. Da insgesamt kleiner sind sie günstiger zu verstauen, daher aber auch nicht so gut für Tiefschnee geeignet.

Passende Bekleidung und wichtige Details für erlebnisreiche Wandertouren

Falsche Wanderkleidung kann den Spaß am Ausflug trüben. Daher sollte auf die richtige und witterungsabhängige Kleidung geachtet werden.

Das geeignete Schuhwerk

Der Schuh sollte fest sitzen und der Knöchel geschützt sein, damit der Halt in der Bindung gewährleistet ist. Je nach Schwierigkeitsgrad kann es auch schon ein guter Wanderschuh sein.

Wanderhose und Jacke

Diese Bekleidungsstücke sollten wind- wasserdicht und atmungsaktiv sein. Günstig sind bei der Oberbekleidung kleine Lüftungsschlitze für den Temperaturausgleich. Als vorteilhaft haben sich Hosen und Anoraks aus Softshell- Material erwiesen. Auch auf eine Kapuze sollte geachtet werden, da im Gebirge oft ein eisiger Wind wehen kann.

Das richtige „Darunter“

Es sollte nicht zu dick sein. Günstig sind mehrere dünne Unterteile, da sie je nachWärmegrad dazugegeben oder abgenommen werden können. Wichtig – die Unterwäsche sollte atmungsaktiv sein.

Mütze und Handschuhe

Beide Teile sind unverzichtbar. Die Mütze sollte die Ohren schützen. Bei ruhigen, sonnigen Winterwetter ist auch ein Stirnband schon ausreichend. Die Handschuhe sollten nicht gar zu dick gefüttert sein, da die Stöcke sonst nicht so sicher zu greifen sind.

Schneewanderstöcke

Sie sind ein sehr wichtiges Utensil. Besonders während des Aufstieges sind sie ein wichtiges und kraftsparendes Hilfsmittel, da sie die Funktion des Abstützens und der Balance erfüllen. Empfehlenswert sind Wanderstöcke mit größerem Teller, da sie besser vor dem Einsinken schützen.

Ein guter Sonnenschutz

Eine entsprechende Sonnenbrille und Sonnenschutzcreme mit hohem UV-Schutz ist eine Notwendigkeit, da im Gebirge die UV-Strahlung um ein vielfaches stärker vorhanden ist.

Notfallausrüstung – absolut notwendig

Wer eine Wanderung allein plant, sollte sich sehr gut im Gelände auskennen. Es ist daher im Zweifelsfall angebracht, einen lokalen Führer zu buchen oder sich einer geführten Gruppentour anzuschließen. Ortskundige Führer wissen über die Gebiete mit Lawinengefahr. Weiterhin sollte ein Notfallset für kleinere Unfälle zur Hand sein. Ebenso eine Wärmefolie, ein Handy mit Notruf der Bergrettung. Bei Hochgebirgstouren empfiehlt sich ein LVS-Gerät, Schaufel, Sonde und ein Lawinenairbag.